• Im Jahr des Pinguin

    Warum viele Institutionen Linux als Alternative zu Windows prüfen

    Stell dir vor, du wachst eines Morgens auf und erfährst, dass immer mehr Behörden, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen weltweit die Nutzung von Microsoft Windows endlich kritisch hinterfragen. Nicht aus Ideologie, sondern wegen wachsender Bedenken zu Datenschutz, Compliance und digitaler Abhängigkeit.

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  • Jetzt mal im Ernst, Donald: Gehst du dir nicht langsam selber auf den Keks?

    Ich hoffe, zukünftige Generationen werden gnädig mit uns sein, wenn es um die Bewertung unserer Gegenwart geht. Wir leben in einer Zeit von Umbrüchen, technischen Inovationen und unendlichen Chancen. Was machen wir daraus? Wir geben das Zepter einigen bekloppten alten Männern in die Hand, die glauben, Geschichte schreiben zu müssen. Zur Not, indem man sie umschreibt.

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  • ICE-Alarm - Warum wir die Fußball-WM in den USA meiden sollten

    Es fällt zunehmend schwer, die täglichen Entwicklungen in den USA zu kommentieren. Kaum hat man sich in ein Thema vertieft, öffnet die politische Führung bereits das nächste Fass. Drohungen gegen Venezuela, territoriale Begehrlichkeiten gegenüber Grönland, Kanada, Mexiko oder jüngst sogar Island – all das wirkt wie ein Ablenkungsmanöver von den Epstein-Akten und der desaströsen wirtschaftlichen Lage.

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Ursprünglich wollte ich zeigen, wie einfach eine Linux-Installation selbst auf älteren PCs funktioniert. Bereits 2008 ist die Schule meiner Frau auf Linux umgestiegen, und auch in unserem Haushalt sind Windows-Rechner inzwischen vollständig verschwunden.

Der Computer, an dem ich gerade sitze, lief früher mit Windows extrem langsam. Der Lüfter dröhnte wie ein Moped, Filme ruckelten und selbst das Scrollen im Browser war kaum zu ertragen. Dabei sind die technischen Daten – Octacore mit 3,8 GHz und 16 GB RAM – eigentlich mehr als ausreichend, solange keine aufwendigen Spiele laufen. Nach der Installation von Linux Mint änderte sich alles: Der Rechner arbeitet seit Jahren zuverlässig, nur das Mainboard habe ich inzwischen ausgetauscht. Prozessor und RAM leisten jedoch auch nach sechs Jahren noch klaglos ihren Dienst – und hoffentlich bleibt das noch eine Weile so.

Währenddessen beglückt Windows seine Nutzer mit Zwangsupdates und schließt ältere Hardware systematisch aus.

Installation und Bedienung

Die Installation von Linux ist heute längst kein Hexenwerk mehr. Die Benutzeroberfläche ist grafisch, und das Terminal muss nur noch selten genutzt werden. Früher sah das anders aus, was viele Umsteiger abgeschreckt hat.

Mögliche Stolpersteine

Dennoch gibt es einige Hürden. WLAN-Sticks können problematisch sein, da sich darin oft Realtek-Chips befinden, für die keine offiziellen Linux-Treiber bereitgestellt werden. Es ist dann nicht immer leicht herauszufinden, welcher Chip verbaut wurde, um den passenden Treiber zu installieren. Manchmal funktioniert alles sofort – eine Garantie gibt es jedoch nicht.

Ähnliches gilt für Grafikkarten, besonders wenn sie von NVIDIA stammen oder deren Chips nutzen. Nach einigen Monaten sind Treiber in der Regel verfügbar und lassen sich problemlos installieren, doch direkt zum Verkaufsstart kann es noch holprig sein.

Vielfalt an Distributionen

Bei der Vielzahl an Linux-Distributionen verliert man leicht den Überblick. Viele basieren auf Debian und unterscheiden sich hauptsächlich in Optik und mitgelieferter Software. Meine persönliche Erfahrung ist vor allem mit Linux Mint, das auf Debian und Ubuntu aufsetzt. Es ist ressourcenschonend, gut für ältere Systeme geeignet und ähnelt in der Bedienung stark Windows. Der Umstieg fällt dadurch besonders leicht – so sehr, dass meine Frau erst nach Jahren bemerkte, dass sie eigentlich mit Linux arbeitet.

Eine Übersicht beliebter Distributionen finden Sie hier: geekflare.com

Sehenswert ist auch dieses Video:

Windows im Vergleich

Da Microsoft den Support für Windows 10 einstellt und Windows 11 nur auf neuerer Hardware läuft, stehen viele Nutzer vor einer unbequemen Wahl: Entweder das Sicherheitsrisiko eingehen und bei Windows 10 bleiben, oder neue Hardware samt Lizenz anschaffen. In dieser Situation sollte man den Umstieg auf Linux zumindest in Betracht ziehen.

Ein Sonderfall aus der Praxis

Ganz ohne Probleme geht es jedoch nicht immer. Ein Nachbar bat mich, auf seinem älteren Laptop Linux zu installieren – einem Lenovo Miix 310, ursprünglich für Windows 7 gedacht. Dieses Gerät ist ein Sonderfall: Es besitzt eine 32-Bit-UEFI-Firmware, obwohl der verbaute Atom-Prozessor 64-Bit-fähig ist. Zudem handelt es sich technisch gesehen um ein Tablet mit Tastatur. Obwohl ich Linux schon über hundertmal erfolgreich installiert habe, stieß ich hier auf Hürden, die ein Anfänger kaum überwinden könnte. Ironischerweise funktionierte der Linux-Live-Stick zunächst einwandfrei.

Fazit

In der Regel verläuft der Umstieg auf Linux reibungslos. Über 50.000 Programme stehen kostenlos zur Verfügung und lassen sich bequem über Paketquellen oder Flatpak installieren. Einen Überblick gibt es hier: flathub.org. Sicherheit wird im Linux-Umfeld zudem großgeschrieben.

Dennoch kann ich keine Garantie geben, dass jedes System ohne Probleme läuft. Vor einer Installation empfiehlt es sich daher, im Internet oder mit Hilfe einer KI die Kompatibilität zu prüfen.

 

Bücher

  • Das Türkenhaus

    Deutschland im Herbst 1988. Der siebzehnjährige Christian leidet unter hypnopompen Halluzinationen. Seit dem Tod seiner ersten großen Liebe weicht ihm seine Fantasiefreundin Anna aus Kindheitstagen nicht mehr von der Seite. Sein behandelnder Psychologe erwägt, Christian aufgrund selbstverletzendem Verhaltens in eine psychiatrische Klinik zu überstellen.

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  • Lord ohne Filter

    Bei einem Spaziergang mit seinem Hund lernt der dreizehnjährige Oliver die gleichaltrige Ines kennen. Oliver bietet Ines eine Zigarette an, die er seiner Mutter zuvor stibitzte. Da er den leichten Zigaretten die Filter abbricht, wird das Rauchen von Lord ohne Filter zu Ines und Olivers Spezifikum. Doch es gelingt Ines und Oliver in den folgenden Jahren nicht, ein Paar zu werden.

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  • Die Lopare

    Über 250 Jahre ist es her, dass die Raumschiffe der Internationalen Raumflotte der Erde nach dem großen Krieg den Schritt wagten und in die Weiten des Weltalls aufbrachen, da sie im Sonnensystem keine Perspektive für sich sahen. Nachdem die Erde und ihre Kolonien im Sonnensystem sich von den Folgen des Konfliktes erhohlten und über überschüssige Ressourcen verfügen, bricht eine wissenschaftliche Flotte auf, um die nahen Sternensysteme zu erkunden.

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